Forststrassen Sanierung
Forststrassen Sanierung mit System – langlebig, kosteneffizient und ideal für schwieriges Gelände.
Forststraßen Sanierung mit System – ohne teuren Materialzukauf
Wir sanieren Forst- und Almwege durch Fräsen & Mischen des vorhandenen Materials – ohne kostspieligen Schotter-Transport. Dauerhaft tragfähig, minimal Erosion, pflegeleichte Oberfläche. Einsatzgebiet: Steiermark (Liezen, Bruck-Mürzzuschlag, Leoben), Kärnten, Niederösterreich, Burgenland.
Forststraßen und Almwege sind extremen Belastungen ausgesetzt: schwere Holztransporte, Schneedruck, Starkregen und Frost zerstören die Wegstruktur über die Jahre. Die klassische Lösung – Schotter anliefern und aufbringen – ist in abgelegenen Waldgebieten oft unwirtschaftlich. Transport über steile, enge Wege treibt die Kosten in die Höhe, und aufgebrachtes Fremdmaterial verbindet sich schlecht mit dem bestehenden Wegkörper.
Unser Ansatz ist anders: Wir sanieren Forststraßen durch Fräsen und Mischen des vorhandenen Bestands. Das Material wird mechanisch mit dem Untergrund verzahnt – stabiler, günstiger und nachhaltiger als Schotter von außen.
Seit über 40 Jahren sanieren wir Forstwege in der Steiermark und angrenzenden Bundesländern. Unser Spezialgebiet: steile Lagen, schwieriges Gelände, abgelegene Waldgebiete – dort, wo Schotter-LKW nicht mehr hinkommen.
Wann wird eine Forststraßen-Sanierung unvermeidbar?
Strukturelle Schäden
Tiefe Risse, Ausbrüche und Auswaschungen. Der Weg verliert die Verbindung zum tragfähigen Untergrund. Schwere Fahrzeuge brechen ein, die Oberfläche wird unberechenbar.
Überwucherung & Verengung
Zu schmale Trasse durch überwucherte Bankette – Spurwechsel bei Gegenverkehr unmöglich, Unfallgefahr steigt. Wurzeln heben die Fahrbahn, Steine werden verdeckt.
Extreme Belastungen
Schwere Holzernte-Fahrzeuge (Forwarder, Harvester), Schneedruck im Winter und konzentrierter Wasserabfluss bei Starkregen zerstören die Wegstruktur schneller als normale Abnutzung.
Unwirtschaftlicher Materialtransport
Schotter-Anlieferung in abgelegene Waldgebiete ist teuer und logistisch aufwändig. Oft übersteigen die Transportkosten den Materialwert – das macht klassische Sanierung unwirtschaftlich.
→ Verwandtes Thema: Böschung 2:3 erklärt – Neigung, Berechnung & Praxis für Forstwege
Unser bewährtes 5-Stufen-Sanierungsverfahren
Jeder Forstweg ist anders. Aber unser Ablauf hat sich in Hunderten von Kilometern bewährt:
Stufe 1: Aufreißen & Tiefenlockern
Wir stellen die Verbindung zum tragfähigen Unterboden wieder her und drehen größere Steine nach oben. Das löst Verdichtungen und schafft die Grundlage für eine dauerhafte Sanierung.
Stufe 2: Erster Fräsgang (vollflächig)
Der vorhandene Bestand wird mechanisch mit dem Untergrund verzahnt. Das ergibt eine deutlich bessere Verbindung als bei aufgebrachtem Fremdmaterial – die Schichten greifen ineinander statt aufeinander zu liegen.
Stufe 3: Profil & Entwässerung optimieren
Wir schaffen die gewünschte Bombierung und das richtige Quergefälle. Funktionsfähige Entwässerungsmulden und -gräben verhindern zukünftige Schäden durch unkontrollierten Wasserabfluss – die häufigste Schadensursache bei Forstwegen.
Stufe 4: Zweiter Fräsgang für Perfektion
Sorgt für ein ruhiges, gleichmäßiges Fräsbild und stellt ausreichend Material für spätere Grader-Nachpflege sicher. Die Oberfläche wird homogen – keine losen Nester, keine harten Kanten.
Stufe 5: Verdichten & Finish
Professionelle Verdichtung schafft eine dauerhaft tragfähige Oberfläche. Optional: Nachsaat der Bankette zur weiteren Erosionsminderung.
Fräsverfahren vs. Schotter-Aufbringung – die entscheidenden Vorteile
| Schotter aufbringen | Fräsen & Mischen (unser Verfahren) | |
|---|---|---|
| Kosten | Hoch (Material + Transport) | 40–60 % günstiger pro Laufmeter |
| Verbindung zum Untergrund | Lose aufeinander liegend | Mechanisch verzahnt – dauerhaft stabil |
| Materialeigenschaften | Oft rundes Waschmaterial | Natürliches Kantenkorn – stabiler & tragfähiger |
| Logistik | LKW-Transport nötig (teuer bei Steillagen) | Vor-Ort-Material, keine Transporte nötig |
| Umwelt | Abbaugruben, CO₂-intensive Transporte | Ressourcenschonend, kein Materialabbau |
| Nachpflege | Fremdmaterial wandert, muss regelmäßig nachgeschottert werden | Verzahntes Material bleibt, Grader-Pflege reicht |
Kurz gesagt: Fräsen nutzt, was schon da ist – statt teures Material von außen zu kaufen, das sich schlecht verbindet.
Bankette & Böschungen: dauerhaft frei durch Fräsen
Für maximale Wegbreite und stabile Fahrbahnränder behandeln wir Wurzelkörper mit dem Fräsverfahren statt nur oberflächlich zu mulchen. Der Unterschied:
Herkömmliches Mulchen: Muss jährlich wiederholt werden. Wurzeln treiben kräftig nach, Stöcke und Steine bleiben ein Problem. Die Bankette wachsen schneller zu als sie gepflegt werden.
Unser Fräsverfahren: Wurzeln trocknen komplett aus – 2 bis 3 Jahre pflegefrei. Saubere, sichere Fahrbahnränder. Spurwechsel bei Gegenverkehr bleibt möglich.
→ Mehr zu unserer Böschungspflege mit System
Professionelle Technik für schwieriges Gelände
Unsere Maschinen sind auf alpine Steillagen und abgelegene Waldgebiete ausgelegt:
16-t Liebherr Radbagger
Geländetauglich und flexibel einsetzbar. Erreicht auch schwer zugängliche Waldwege zuverlässig – dort, wo LKW-basierte Lösungen nicht mehr hinkommen.
Hochleistungs-Anbaufräsen
Arbeiten zuverlässig auch in steinigem und felsigem Untergrund. Dort, wo andere Verfahren an ihre Grenzen stoßen, fräsen wir das bestehende Material sauber auf und verzahnen es mit dem Unterbau.
Energieholzgreifer
Größerer Bewuchs wird vorab selektiv entfernt. Verwertbares Material wird separiert und kann als Energieholz genutzt werden – ein Nebenprodukt, das die Sanierungskosten zusätzlich senkt.
→ Fräsen statt Mulchen – warum sich der Umstieg lohnt
Langfristige Pflege & Nacharbeit
Nach der Sanierung ist der Weg nicht nur sofort befahrbar – er bleibt auch langfristig pflegeleicht:
Pflegeleichte Oberfläche: Ruhiges Fräsbild ohne störende Kanten oder Stockreste. Grader und andere Pflegegeräte arbeiten effizient und ohne Beschädigungen.
Material für Nachpflege vorhanden: Durch die Verzahnung steht dauerhaft ausreichend Material für Grader-Nacharbeiten zur Verfügung – kein Nachschottern nötig.
Verkehrssicherheit gewährleistet: Freie Bankette ermöglichen sicheren Spurwechsel. Auch bei Schneedruck bleibt der Weg voll befahrbar und übersichtlich.
Einsatzgebiet: Forststraßen-Sanierung in der Steiermark und darüber hinaus
Unser Schwerpunkt liegt in der Steiermark – insbesondere in den Bezirken Liezen, Bruck-Mürzzuschlag und Leoben. Von unserem Standort in Altenberg an der Rax (Neuberg an der Mürz) aus betreuen wir Projekte in:
- Steiermark: Bezirk Liezen (Ennstal, Gesäuse, Ausseerland), Mürztal, Hochschwab-Region, Leoben, Murtal
- Kärnten: Oberkärnten, Lavanttal, Gurktal, Nockgebiet
- Niederösterreich: Semmering, Rax, Wechsel, Bucklige Welt, Waldviertel
- Burgenland: Südburgenland, Bernsteiner Gebirge
Für größere Projekte sind wir auch in der Schweiz und in Südtirol im Einsatz – überall dort, wo alpine Forstwege professionelle Sanierung brauchen.
Was kostet eine Forststraßen-Sanierung?
Die Kosten hängen von mehreren Faktoren ab:
- Zustand des Weges (leichte Oberflächenschäden vs. vollständiger Neuaufbau)
- Wegbreite und Länge (Einmalkosten verteilen sich bei längeren Abschnitten)
- Gelände und Zugänglichkeit (flache Talwege vs. steile Almstraßen)
- Zusatzarbeiten (Bankettfräsung, Entwässerung, Bewuchs-Entfernung)
Abrechnung: Wir rechnen transparent nach Laufmeter ab – ohne versteckte Kosten. In den meisten Fällen liegt die Fräs-Sanierung 40–60 % unter den Kosten einer klassischen Schotteraufbringung mit Transport.
Wir besichtigen Ihre Forststraße vor Ort, analysieren den Zustand und beraten ehrlich, ob eine Sanierung wirtschaftlich sinnvoll ist – oder ob andere Maßnahmen zielführender sind.
→ Verwandter Artikel: Was kostet Böschungspflege wirklich?
Häufige Fragen zur Forststraßen-Sanierung
Was kostet eine Forststraßen-Sanierung pro Laufmeter?
Die Kosten variieren je nach Wegzustand, Breite und Gelände. Durch den Verzicht auf Materialzukauf und Transport liegt unser Fräsverfahren erfahrungsgemäß 40–60 % unter den Kosten einer klassischen Schotteraufbringung. Wir erstellen nach einer kostenlosen Vor-Ort-Besichtigung ein transparentes Angebot pro Laufmeter.
Funktioniert das Fräsverfahren auch bei steinigem Untergrund?
Ja. Unsere Hochleistungs-Anbaufräsen sind für steiniges und felsiges Gelände ausgelegt. Beim Fräsen entsteht natürliches Kantenkorn, das stabiler und tragfähiger ist als rundes Waschmaterial aus Schotterwerken.
Wie lange hält eine sanierte Forststraße?
Bei fachgerechter Ausführung mit Profilierung und Entwässerung hält die Sanierung je nach Belastung und Witterung viele Jahre. Durch die mechanische Verzahnung mit dem Untergrund ist die Oberfläche deutlich widerstandsfähiger als aufgebrachter Schotter, der bei Regen weggespült wird.
Brauche ich zusätzlich Schotter?
In den meisten Fällen nicht. Das Fräsverfahren nutzt das vorhandene Material und verzahnt es mit dem Untergrund. Nur bei extrem ausgewaschenem Bestand kann punktuell Ergänzungsmaterial sinnvoll sein – das klären wir bei der Besichtigung.
In welchen Regionen bietet Erdbau Bayer Forststraßen-Sanierung an?
Unser Einsatzgebiet umfasst die Steiermark (Schwerpunkt Bezirk Liezen, Bruck-Mürzzuschlag, Leoben), Kärnten, Niederösterreich und das Burgenland. Für größere Projekte sind wir auch in der Schweiz und in Südtirol im Einsatz.
Kann die Forststraße sofort nach der Sanierung befahren werden?
Ja. Nach der Verdichtung in Stufe 5 ist der Weg sofort tragfähig und befahrbar – auch für schwere Holzernte-Fahrzeuge.
Kostenlose Erstberatung – wir kommen zu Ihnen
Kaputte Forststraße? Verwachsene Bankette? Teure Schotterkosten? Wir schauen’s uns vor Ort an und sagen ehrlich, was sinnvoll ist.
So einfach geht’s:
- Anrufen oder Formular ausfüllen
- Wir kommen zur kostenlosen Besichtigung
- Sie erhalten ein transparentes Angebot – pro Laufmeter, ohne Überraschungen